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Meine Kandidatur.

Meine Bewerbung für den Wahlkreis:

Liebe Freundinnen, liebe Freunde,

der Bereich zwischen Turm- und Müllerstraße ist äußerst dynamisch. Hatten wir 2006 noch 21,3 Prozent Differenz zur SPD, so waren es 2011 nur noch 0,4 Prozent. Mit dem neuen Wahlkreiszuschnitt sind Wahlprognosen schwierig.

Sicher ist aber, dass ein Sturm der Veränderung hier durch die Kieze weht. Hat man den Wind im Rücken sieht man viele neue Cafés, Galerien und sanierte Häuserfassaden. Bläst einem der Wind ins Gesicht spürt man steigende Mieten, die Angst sich seinen Kiez bald nicht mehr leisten zu können und den maroden Zustand der öffentlichen Infrastruktur an vielen Stellen. Die oft zitierte „Berliner Mischung“ muss jetzt verteidigt werden. Die politischen Möglichkeiten einzugreifen sind zweifelsohne begrenzt, umso mehr muss man ein sensibles Gespür für diese Veränderungen haben, um den Dingen nicht dauerhaft hinterherzulaufen. CDU und SPD haben dies in den vergangenen 4 Jahren – insbesondere in Moabit – nicht gehabt, sonst wären wir bezüglich des Milieuschutzes zwei Jahre weiter.

Es muss unser bündnisgrüner Anspruch aus der Bezirksverordnetenversammlung und aus dem Abgeordnetenhaus sein diese vehementen Veränderungen im Wahlkreis 4 mitzugestalten und möglichst viele Menschen auf diesem Weg mitzunehmen. Mit wohlmöglich guten Wahlergebnissen wächst uns eine steigende Erwartung der Menschen zu, ihre Interessen zu vertreten. In einem so gut vernetzen Gebiet wie dem Wahlkreis 4 bleiben dabei Konflikte und widerstrebende Meinungen verschiedener Gruppen nicht aus. Ich bin aber fest davon überzeugt, dass unsere in der Partei gelebte Debattenkultur und der basis-demokratische Ansatz auch über die Parteigrenze hinaus trägt. Ein Unterscheidungsmerkmal zu SPD und CDU sind diese beiden Aspekte sowieso.

Wenn ich bei Kitas, Schulen, Trägern oder Initiativen unterwegs bin, kommt man immer wieder auf die Themen: bezahlbare Mieten, den Erhalt der sozialen Infrastruktur und gut ausgestattete Kitas und Schulen. Es liegt nahe, dass dies auch im Brüsseler Kiez und in Moabit die entscheidenen Themen für die Wahl 2016 werden. Ich bin davon überzeugt, dass gerade Bildung die Mammutaufgabe für Berlin in den nächsten Jahren sein wird. Wir brauchen neue Schulen und neue Konzepte um die Abbrecher*innenquote zu verbessern. 17 Prozent in Mitte ist eine alarmierend hohe Zahl. Es muss uns gelingen auf diesem Gebiet schon erfolgreiche Initiativen zu unterstützen und zu kopieren. Die Offenheit und Integrationskraft unserer Stadt wird sich in den Kiezen beweisen.

Es sind diese Themen, die mich motivieren für Moabit und den Brüsseler Kiez als Direktkandidat zu kandidieren.

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